Juli 20 2017

Amazons Lebensmittel. Sie werden kommen – sicher.

Frische © 2017 Karl Hochheim

Als Herr Bezos die ersten Bücher verkaufte, wähnten sich die Buchhändler auch noch in Sicherheit. Und da fing er mal gerade an, ohne Erfahrung und Geld. Jetzt fängt er mit frischen Lebensmitteln im Versand an. Es wird funktionieren, denn er ist lernfähig. Und er hat mittlerweile große Erfahrung im Versandgeschäft und er wird nach einigen lokalen Versuchen richtig Gas geben. Und er stellt den Kunden in den Vordergrund. Wenn irgendwas nicht funktioniert, wird der Kunde umgehend zufriedengestellt.

Heute sind nahe zu alle Geschäfte viel kulanter als noch vor 20 Jahren. Man kann fast alles zurückgeben und bekommt sein Geld wieder. Meist nicht nur online bestellte Sachen, sonder auch im stationären Vertrieb erworbene Waren. Woher das wohl kommt?? Alle Händler müssen sich nach der Decke strecken. Amazon wird sicherlich zwei Jahre Verluste mit Gemüse und Eiskrem einfahren. Sei’s drum, er kann sich das leisten. Die REWEs und EDEKAs dieser Welt können das nicht. Da müssen die Zahlen stimmen. Sie werden auch ausprobieren – zaghaft – um die Verluste im Versandgeschäft klein zu halten und dann werden sie versuchen, die Amazon Vorgehensweise zu kopieren. Vielleicht zu spät. Im Elektronik- und Werkzeugsektor kopiert CONRAD auch. Sie bieten für Geschäftskunden einen Marketplace an, wo Fremdprodukte verkauft werden.

Die Dinosaurier werden nicht aussterben, so wie einst Neckermann, Hertie und bald Karstadt, einige werden sich stark wandeln und (kleiner) überleben, aber der Verbraucher wird da kaufen, wo er am besten bedient wird und wo er mit seinem fetten Arsch zu Hause bleiben kann: Bildschirm, Klick, Paypal, DHL und Ende.

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  4/5]

Schlagwörter: , , , , , , , ,
© 2017 Karl Hochheim. All rights reserved.

Veröffentlicht20. Juli 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Handel", "IT / Internet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.