August 12 2017

Schulz, der Retter der Autoindustrie mit Planwirtschaft

Kandidat Schulz. Grafik©2017KarlHochheim

Wie verzweifelt muss der ehemalige Mr. 100% sein, wenn er jetzt zur Planwirtschaft zurückkehren will. Eine Quote für E-Autos. AHA. Die Politik definiert, wieviele E-Autos die Deutschen zu kaufen haben. Die werden sich einen feuchten Diesel um die Quote scheren.

Welche Anreize will er denn noch schaffen?
Bisher haben sich doch alle am Autofahrer abgearbeitet, der dann doch genau das Auto gekauft hat, mit dem er am billigsten über die Runden kam und der die richtige Reichweite hatte. Das waren für Vielfahrer die Dieselstinker,

jetzt werden die wieder mehr auf Benzinschleudern umsatteln. Aber Stromautos? Teuer, lange “Tankstopps”, kurze Wege. Und um einkaufen zu fahren braucht es wirklich kein Auto. Man fährt mit den (E-)Bike oder lässt sich alles von Amazon und DHL bringen. Letztere fahren übrigens schon in manchen Gegenden mit Elektrotransportern. Da macht es ja auch Sinn, weil die nur kurze Strecken fahren und über Nacht aufgeladen werden.

Wahlkampfgetöse ist schön, weil der doofe Wähler nur schwer feststellen kann, was geht und was nicht. Wenn man aber mehr als die BLÖD Zeitung liest, hat man schon mal folgendes erfahren oder durch pures Nachdenken herausgefunden:

  • Aktuelle Untersuchungen haben festgestellt, dass der Bedarf an Lithium für Batterien weltweit garnicht zu decken ist. Es braucht neue Technologien zur schnellen Stromspeicherung. Die sind nicht in Sicht.
  • Woher kommt der zusätzlich benötigte Strom? Weltweit werden über 80% der Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen: Öl, Kohle, Gas. Der Auspuff der E-Autos ist am Kraftwerk. LOL.
  • Wie transportiert man alleine in Deutschland den zusätzlich benötigten Strom z.B. nach Süddeutschland? Im Norden gibt es große Windparks, aber der Bau von Stromtrassen ist Jahre hintendran, wegen echter oder erfundener schützenswerter Regenwürmer oder Feldhamster. Dann lieber Vergiftung mit Feinstaub. Vielleicht soll die E-Auto Quote nur in Schleswig Holstein kommen und in Bayern wird weiter gestunken, weil der Strom fehlt?

Nee, nee Schulz, das wird nix, weder mit der E-Quote noch mit dem Bundeskanzler. Vielleicht sollte er nach 16 Jahren Angela eine Männerquote für Kanzler fordern.

 

Nachtrag: Hier steht, wie das mit der Quote funktioniert.

 

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Veröffentlicht12. August 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Politik

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