August 13 2017

Wulff eröffnet Brautmoden Boutique in Istanbul

Wulffs Brautmoden. Foto©2012KarlHochheim

Um ihre kärgliche Rente aufzubessern, dürfen ganz normale Menschen etwas hinzuverdienen. So auch Herr Wulff. Da ihm in Deutschland immer die BLÖD Zeitung auf den Fersen ist, deren Chefredakteur er mal in einem Telefonat übel beschimpft hat, muss er leider seinen Zuverdienst im außereuropäischen Ausland erwirtschaften. Was bietet sich da besser an, als die vorderasiatische Bosporusmetrople Istanbul.

Da es hier kaum Discounter gibt, sondern nur von Türken geführte Spezialgeschäfte, ist Herr Wulff hier tatsächlich in eine große Marktlücke gestoßen. Insbesondere im Bereich Brautmode gilt die Kompetenz von Herrn Wulff als richtungsweisend in Istanbul. Kritisch wird gesehen, dass der dortige Präsident eher die orientalisch-mittelalterlichen Gepflogenheiten präferiert und die moderne Ausstattungsvarianten in der Brautboutique Wulff nicht den gewünschten Mainstream treffen. Wulff hat sich allerdings in einer Grundsatzrede vor dem türkischen Parlament Respekt verschafft, indem er freimütig äußerte, dass der Islam auch zur Türkei gehört.

Filialleiterin und wichtigste Mitarbeiterin ist Frau Wulff, die ihn geradezu gedrängt hat, diese herausfordernde Aufgabe in einem gänzliche fremden Gebiet anzunehmen. Sie hatte zwar wegen persönlicher Differenzen zwischenzeitlich einen Buchladen in der unmittelbaren Nachbarschaft eröffnet, hat sich aber mittlerweile entschieden, den Brautladen wieder zu führen. Es wird erwartet, dass die Wulffs das Geschäftsgebiet bis nach Deutschland ausweiten wollen.

Wir wünschen den eifrigen Leuten, dass die endlich ein vernünftiges Ein- und Auskommen haben und grüßen mit einem dreifach donnernden Merhaba.

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Veröffentlicht13. August 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Satire

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