August 15 2017

Unendliche Weiten und man trifft keine Sau

Unendliche Weiten. Foto© 2014KarlHochheim

Dass wir Erdenmenschen alleine im Universum sind, ist eher unwahrscheinlich. Es gibt über 50 Milliarden Galaxien und jede hat 100 .. 300 Milliarden Sterne. Macht knapp gerechnet 5000 Milliarden Milliarden oder 5 * 10 hoch 21 Sterne. Und nur unsere Sonne soll einen Planeten mit Wesen haben, die bis drei zählen können? Vergiss es. Wir sind nicht allein.

Dass wir irgendein Alien treffen werden? VÖLLIG AUSGESCHLOSSEN. Die Raumsonden Vojager 1 und 2 wurden 1977 abgeschossen, um die Botschaft unserer Existenz in die unendlichen Weiten zu tragen. Die Sonden und besonders die mitgeführten Informationen sind so geschaffen, dass sie noch in Milliarden Jahren lesbar sein werden. Von wem auch immer. Es werden die letzten Zeugnisse der Menschheit sein, nachdem wir uns hier selbst das Licht ausgemacht haben werden.

Die beiden haben 2012, also nach 35 Jahren Flugzeit das Sonnensystem verlassen, jetzt fliegen Sie mit knapp 50.000 km/h durch die Leere. Ja Leere. Da ist NICHTS, garnichts. Und sie werden in den kommenden 40.000 Jahren an keinem Stern mehr vorbeikommen. Selbst wenn unsere Ingenieure einmal Sonden mit Antrieben bauen könnten, die zehnmal so schnell fliegen, dauert es 4000 Jahre bis zum nächsten Stern. Und auf dem ist nichts los, das ist schon mal klar. Der nächste Stern mit erdähnlichen Planeten ist 490 Lichtjahre entfernt. Bis dahin brauchen unsere Sonden, selbst wenn sie hundertmal so schnell sein könnten, 100 Millionen Jahre. Und wer glaubt, dass es schneller geht, hat zu oft Raumschiff Enterprise gesehen.

Also, vergiss es. Wir sind nicht alleine, aber zu weit auseinander. Wir müssen schon selbst klarkommen. Keiner wird uns retten. Momentan sieht es allerdings so aus, als würden uns die Idioten, die weltweit ans Ruder kommen, die Lichter schneller ausmachen, als es selbst Pessimisten befürchten.

Lebe. Jetzt. Carpe Diem.

 

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Veröffentlicht15. August 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Leben

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