September 8 2017

Nord Korea und Putin

Wladimir Wladimirowitsch. Grafik©2017KarlHochheim

Wladimir Wladimirowitsch Putin ist mitnichten ein Friedensengel, nein er ist ein Kriegstreiber und Agressor. Er hat die Krim gekapert und schürt nach wie vor das Feuer in der Ostukraine. In der aktuellen Nordkorea Krise scheint er aber der einzige zu sein, der versucht, die Wogen etwas zu glätten. Viele andere Staatenlenker und solche, die es gerne wären, überbieten sich geradezu mit Drohungen, Sanktionsgehabe, Säbelrasseln. All das hat überhaupt keinen Sinn und erhöht die Gefahr, dass einer dieser Oberdeppen Kim und Trump doch noch durchdrehen.

Merkel und der Chinese wollen härtere Sanktionen, Gabriel übrigens auch. Trump droht mit militärischen Aktionen,  die EU in Gestalt der Außenbeauftragten Mogherini bereitet ein Ölembargo vor, Nato General-Sektreär Stoltenberg fordert gemeinsame weltweite Aktionen, Abe von Japan und Moon aus Südkorea bedrängen Putin, doch endlich weiteren Sanktionen zuzustimmen.

Was soll das den alles? Kim wird sich einen Scheiß um weiteren Druck kümmern, er wird eher alles geben, dann eine weitere Raktete abzuschießen. Das geht solange, bis eines dieser Scheißdinger über Japan oder Südkorea abstürzt. Dann ist aber die Kacke am dampfen. Dann müssen sich die weltweit gespannten Muskeln ein einer Prügelattacke entladen und das bedeutet Krieg. Um Gottes willen.

Statt weiterer Sanktionen braucht es ein Gespräch. Punkt. Setzt Euch zusammen, meinetwegen in Moskau und sprecht. Solange Ihr redet, haltet die Säbel ruhig. Dann kann Putin sein diplomatisches Geschick ausspielen und zeigen, dass er auch Frieden kann und nicht nur Okkupation.

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Veröffentlicht8. September 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Politik

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