September 14 2017

Juncker hat recht: Euro für alle in Europa.

Europe. Foto©2011KarlHochheim

Jetzt hacken alle aus Wahlkampftaktik auf Jean-Claude Junker herum und tun so, als wolle er in Rumänen den Euro noch vor der Bundestagswahl einführen. Reine Panikmache und Einknicken vor den rechtsaußen Arschlöchern. Dabei wiederholt der Ratspräsident doch nur, was die Ziele der EU waren und sind. Nur ein einheitliches Europa und ich gehe noch einen Schritt weiter, nur durch die “Vereinigten Staaten von Europa” werden wir in der Lage sein, die aktuellen und noch schlimmeren kommenden Probleme zu meistern. Und dazugehört EINE Regierung, EINE Währung, EINE Außengrenze, EINE Armee, EINE Stimme in der Welt. Das dauert, aber ohne eine Vision und darauf aufbauend einen Plan, wird es nicht gelingen. Wie sollen denn die einzelnen Staaten in der Zukunft gegenüber Riesenreichen wie China, USA oder Russland überhaupt eine Stimme haben. Zumal einige dieser Länder von Verrückten regiert werden. Die lachen sich doch über uns kaputt.

Ob Einzelziele bis 2025 realisiert werden können, oder ob es bis 2050 dauert, sei einmal dahingestellt. Und dass die Junckerschen Visionen nicht mit einzelstaatlichen Machtpolitikern wie Macron, Merkel oder Urban realisierbar sind ist klar. Aber die sind 2050 nur noch Buchstaben in den Geschichtsbüchern. Hoffentlich folgen starke Persönlichkeiten nach, die ihre Egoismen der Idee eines friedlichen und gemeinsamen Europa unterordnen.

Momentan scheint allerdings bei den meisten im Wahlkrampf verstrickten Parteichefs und selbstberufenen Schwätzern der Menschenverstand vom Krokodilgehirn dominiert zu sein.

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Veröffentlicht14. September 2017 von Karl Hochheim in Kategorie "Leben", "Politik

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