Januar 22 2018

Stramme Nationalisten im Bundestag

Alternative für Dodaaaalenkrieg. Grafik@2017KarlHochheim

Diese perfiden Demagogen wollen nicht als Nazis beschimpft werden? Sie beweisen durch Ihr bewusstes und vorsätzliches Handeln, dass sie ganz üble Nationalisten sind. Aktuelles Beispiel: Der französische Parlamentspräsident Francois de Rugy spricht im  deutschen Bundestag zum 55 jährenden Bestehen des Elysee Vertrages. Er spricht auf deutsch und er spricht unter anderem auch über die Zerstörungskraft von Nationalismus.

Wer klar denken kann und die Geschichte, insbesondere, die der Deutschen in den letzten 100 Jahren kennt, muss dem zustimmen. Dazu gehören die CSU, CDU, SPD, FDP, Linke, Grüne. Dazu gehören offensichtlich und bewußt nicht die so genannte Alternative für was auch immer. Die meisten von deren Abgeordneten haben durch Nichtapplaudieren ihr Missfallen an den Ausführungen ihres französischen Kollegen als Volksvertreter  (nicht als eventueller FN-Kollege. De Rugy ist Grüner) ausgedrückt. Welch ein Affront gegenüber einem Gast aus einem Land, das von den Nationalisten des “dritten Reiches” überfallen wurden. Welch eine Kundgebung der eigenen Gesinnung: Nationalistisch ohne wenn und aber. Sie wollen “Deutschland den Deutschen”, Abgrenzung, “…über alles in der Welt”, womöglich Flüchtlinge an den Grenzen abschießen, … Das führt unweigerlich zu Krieg, wenn jeder nur sich selbst vorne sehen kann und die gängigen Vereinfachungen der Gleichgesinnten auf der anderen Seite genauso lauten und eine Diskussion über die Feinheiten logischerweise ausbleiben muss, weil nicht gewollt, dann haut man sich eben mit allem was zur Verfügung steht auf die Schnauze. Es folgt der totale Krieg. Den hatten wir schon. Davor hat de Rugy gewarnt. Die Kriegstreiber von Rechtsaußen wollen ihn offensichtlich.

Erstaunlicherweise wurde dieser Affront heute bisher nur von der WELT veröffentlicht.

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Veröffentlicht22. Januar 2018 von Karl Hochheim in Kategorie "Politik

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