Mai 16 2018

Keine Nazidrecksau? Aber Nazischlampe.

Arme Sau. Foto©2017 KarlHochheim

Frau Dr. Weidel ist keine Nazidrecksau. Nein, das hat das LG Hamburg in seiner einstweiligen Verfügung gerade nicht behauptet. Es wurde lediglich untersagt, eine solche Äußerung in Deutschland zu verbreiten oder verbreiten zu lassen. (Wobei der Rest des Posts in der Huffington Post wirklich von der Wortwahl sehr primitiv ist. Da halte ich andere Ausdrücke für beleidigender als die Nazi Drecksau. Wer das lesen will, muss nur mal Nazidrecksau googeln). Ob Frau Dr. Weidel mit einem Borstenvieh der NSDAP gleichgesetzt werden kann, muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Es ist völlig richtig, dass man nicht alles behaupten darf, was viele Mitmenschen für offensichtlich halten. Man darf sicherlich auch nicht behaupten, dass Herr Trump ein altersdementer korrupter Kriegstreiber sei, obwohl er es dauernd darauf anlegt, dafür gehalten zu werden.

Allerdings hat das gleiche LG Hamburg auch entschieden, dass die Äußerung des Magazins extra3, wo selbige Frau Dr. als Nazischlampe bezeichnet wurde, erlaubt sei.

Aha, Drecksau geht nicht, Schlampe geht. Unterschiede kann ich da kaum erkennen. Schlampe kommt von Schlamm und genau in dem braunen Morast suhlt sich die Frau Dr. so wollüstig, wie es ein Borstenvieh im deutschen Wald nicht intensiver tun könnte. Wer sich mit braunen Arschlöchern in der AfD umgibt, muss man damit rechnen, dass die Scheiße auch an einem selbst hängen bleibt und man für eine Drecksau gehalten wird.

Nur verbreiten darf man den Terminus nicht.

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Veröffentlicht16. Mai 2018 von Karl Hochheim in Kategorie "Politik

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